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01.03.2017, 19:23

Messerschmitt Me 163-B "Komet" Massstab 1:32

Tag!

Als sagen wir mal "Debut", wollte ich ein eher selteneres Modell in diesem Massstab vorstellen.
Hierbei handelt es sich um eines der interessantesten Projekte des Dritten Reiches.

Die Me 163 "Komet", das einzige je in Serie produzierte Raketen getriebene Flugzeug.

Mein Exemplar stammt von Meng, einer chinesischen Firma wie ich weis. Die Andere Variante
die ich hatte war eine von Hasegawa, die mir nur von Bildern her zu... jo... simpel war?

Bitte beachtet das dies mein Erstes komplettes Modell eines Flugzeugs. Auch ist es das Dritte Modell was ich je richtig angefasst habe,
tue mein Bestes.

Das Kit hat um die 60€ gekostet, etwa 63 CHF. Dafür ist aber der Preis gerechtfertigt wie ich meine.
Die Details sind extremst gut umgesetzt, wobei ich anfangs etwas Schiss hatte es zu versauen.


Bis jetzt ist das Cockpit grob fertig, unten sieht man das ich die Steuerung bereits fast fertig habe. Da die Decals
nicht gut hielten, schnappte ich mir neben der Photoätz Variante die in Plastik. Ein Pinsel der eig. mal für
Figuren gedacht war half hier sehr gut.

Die Neue Anlage zum Airbrushen tat hier ihr wahrlich Bestes um mich glücklich zu machen: Keine Schmierereien, ein schön glattes Ergebnis!


Werde so oft Updaten wie ich kann, da es mir bis jetzt viel Freude bereitet hat!

Kritik zu erhalten ist immer gut und hier sehr erwünscht.


Der Derp
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01.03.2017, 19:56

Hallo Baron

sehr schöner Einstand und erstklassige Bilder,der Anfang ist gemacht und vor allem super lackiert... :meinung: :klasse:

Lg

Holger
Spezialmoderator Militär,Dioramenbau,Figuren,Trucks,Modellbahn,RC Flug und Helis,

3

01.03.2017, 21:58

Hallo Baron

sehr schöner Einstand und erstklassige Bilder,der Anfang ist gemacht und vor allem super lackiert... :meinung: :klasse:

Lg

Holger
Danke für die Blumen :)

Freue mich das direkt wer nen Kommentar gibt :D

4

01.03.2017, 22:03

Update 1

Als weiteren sonstigen Bericht kann ich nur sagen, das die Teile sehr schön verarbeitet sind.Wenn man wie ich nicht sonderlich gerne das Schleifpapier anfasst, ist hier das Teppichmesserauch sehr gut zu verwenden um die Verbindugnsnaben zum Rahmen abzuglätten.
Heut Abend konnte ich einen Teil des Antriebs beginnen, was ziemlich interessant wurde:
Die Leitungen die in den hinteren Teil des Walter-Triebwerks münden waren derart klein,das sie in das vorgesehene Verbindungsstück reingesteckt werden mussten. Doof nur, das die kleinen Stecker nicht tief genug in das (denke jedenfalls das es das ist) Mischsystem hinein-griffen.

Kurzerhand mit dem Tamiya-Handböhrerchen das ausgehöhlt. Jetzt hält es fast astrein, zeigt aber
wie detailreich der Bausatz ist.



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5

02.03.2017, 20:01

Hi

....aber wie ich sehe bekommst du das schon hin,einfach Klasse dir zuzusehen.

Wir brauchen hier Leute die etwas bsuen und zeigen,und nicht welche die kritisieren....

Lg

Holger
Spezialmoderator Militär,Dioramenbau,Figuren,Trucks,Modellbahn,RC Flug und Helis,

6

05.03.2017, 11:39

Tag Zusammen!

Heute gings... etwas kacke wenn ich ehrlich bin. Habe mich darauf konzentriert die Mischanlage (wenns falsch ist bitte mich korrigieren)
anzusprühen. Muss mich erst an die neue Gun gewöhnen.

Schön und gut, sie arbeitet präzise. (Putzen liegt da an der Tagesordnung)

Dann passiert der Mist hier



Jup, Düse bricht ab beim auseinandernehmen (ohne Kraftaufwand) . Ich bin nicht wütend, nur enttäuscht. Zwar war
das n Set mit dem Kompressor (tut einwandfrei!) für kleines Geld,
aber erstmal mit dem Handel abklären wie was und wo.

Vorerst kommt kein Content meinerseits, dafür entschuldige ich mich.

Denke eine bis zwei Wochen geht nix mehr.

7

24.05.2017, 19:37

Update Triebwerk

Joa. Zwei Monate brauche ich um mal wieder was zu bringen.

Als erstes Entschuldigung, da mich die Arbeit, Abschlussprüfung und wenig Zeit abgehalten haben was zu zeigen. Sollte besser werden, da die Ausbildung dann vorbei ist.


Zurück zu den guten Nachrichten: Dank der Freundlichkeit des Modellhändlers wurde meine Düse postwendend ersetzt. Dieses Mal schraube ich sie nur so weit ein bis sie sich mit sanftem Aufwand nicht mehr dreht. Vorbeuge wegen des dünnen und kleinen Gewindes das dies nicht mehr abbricht.


Fortfahrend habe ich den Antrieb ganz zusammengebaut, alles passt, auch wenn die Teile
nicht immer direkt zusammenhalten. Hier gibt es nicht viel zu sagen, ausser Etwas wie man
an meinem Antrieb und der Referenz direkt sehen sollte.




Der ursprüngliche Antrieb, mit sehr vielen kleinen Leitungen



Der "fertige" Antrieb ohne irgendwas. Das geht besser!


Kupferdraht oder Ähnliches hatte ich nicht, also begann ich von sonst einem Draht mit dem ich bereits eine Antenne für einen Panzer gemacht hatte
mir die Leitungen zurecht zu biegen. Und das mit einem kleinen Eigen-Erfolg wie sich zeigte :D


Die ersten Schritte der Modifikation


Zusätzlich Leitungen


Für die ersten wirklich genaueren Modifikationen muss ich sagen es ging das Meiste gut von der Hand.

Um noch einen drauf zu setzen, hab ich meine neuen Rost-Artikel gleich mal daran ausprobiert,
vielleicht etwas zu heftig. Sprich ich werde ein 1946 angesiedeltes Fahrzeug bauen, was gut mit
der Methodik der Komet zusammenpasst: Die Flugzeuge wurden intensiv mit Wasser nach jedem Tankgang
gereinigt, um das Mischen der beiden Treibstoffe zu vermeiden. Was wäre wenn die Leitungen dann doch rosten würden
durch überall hinsickerndes Wasser?






Was sind andere Meinungen? Genug Rost? Falsche stellen? Bin für Kritik offen



8

16.06.2017, 10:10

Triebwerk Grober Finish und Flügel

Hallo Nochmal!

Hier ein weiteres Update.

In der Zwischenzeit habe ich das Innenleben in Angriff zu nehmen. Das Meiste habe ich wie im angegebenen Grüngrau angesprüht, was wirklich gut aussieht. Das beinhaltet den Innenraum und Halterung der Maschinenkanonen 108. Ich habe mich für diese 30 Millimeter Kanonen entschieden weil ich die Komet nur so kenne.



Anschließend habe ich die angesprühten Teile mit dem Treibstofftank verbunden, womit man schon ziemlich gut die Struktur des Raketen-Flugzeuges erkennen kann. Auch erkennt man wie fragil diese Konstruktion wirken kann.





Man sieht wirklich wo überall diese Leitungen hindurch gehen, und das alleine beim Auslass und der Einspritzung. Da keine Panzerplatten im Original vorhanden waren, können die herkömmlichen Browning .50 erheblichen Schaden anrichten. Bei dem eigentlichen Einsatzgebiet als Abfangjäger sollte die unglaubliche Geschwindigkeit den "Krafteiern" (Spitzname des Flugzeuges) die Möglichkeit geben schnell durch Bomberformationen zu fliegen und erheblichen Schaden anzurichten. Die Idee war gut, aber die Umsetzung war sehr gefährlich im Endprodukt.

Der Treibstoff besteht aus Zwei Komponenten, C-Stoff und T-Stoff.

C-Stoff ist ein Gemisch, wo ich folgende Komponenten ausmachen konnte: 57% Methanol, 30% Hydrazinhydrat (Bindung aus Stickstoff und Wasserstoff), Wasser und etwas Namens Kaliumtetracyanocuprat. Letzteres als Stabilisator, das sich das Gemisch nicht Selbstzersetzt.

T-Stoff besteht aus 80% Wasserstoffperoxid und weiterem mir unverständlichen Bestandteilen.

Werden die beiden Stoffe kombiniert, ensteht eine explosive Reaktion die dann als Antrieb dient. Doch das Befüllen ist sehr gefährlich, weshalb ich mir die Roststellen zunutze gemacht habe. Die einzelnen Komponenten, also die beiden Stoffe, sind an für sich auch korrosiv. Sprich wenn der Tank nicht dicht ist, und etwas ins Cockpit sickert, könnte der Pilot schwere bis tödliche Verletzungen davontragen. Sein Anzug war zwar "säurebeständig", aber nicht beständig genug. Zudem ist das betanken in langen Phasen zu erledigen, theoretisch gesprochen. Während der erste Tankwagen auf das Rollfeld fährt, bleibt der Andere in einem Sicherheitsabstand geparkt. Dies um eine Verwechslung oder ungewollten Kontakt von jeglichem Überresten der Stoffe zu bewahren. Nach dem Betanken muss das Flugzeug grosszügig mit Wasser gewaschen werden, bevor erst der nächste Wagen wieder heraus fahren darf.

Inzwischen wird klar wie es enden kann wenn etwas schief läuft. Schiesst zum Beispiel ein Schütze einer B17 durch den Tank, können sich die Stoffe frei Mischen und das Flugzeug geht in Flammen auf, kann sogar explodieren.

Zwar war es ein gutes Projekt, aber ein zu Einfaches in dem Sinn.


Nun zurück zum Modell. Als nächstes habe ich die Flügel zusammengesetzt, was erstaunlich einfach war.



Die Hälften setzten sich sehr simpel zusammen, was auch die Höhenruder beinhaltet. Und hört euch das an: Die Ruder sind in einem Stück gegossen, was also heisst das man wenig Spachteln muss. Und mit wenig, meine ich wenig.






Man sieht im Licht keine Schatten, da die Kanten sehr sehr fein sind. Tamiya Spachtelmasse schnell darüber verteilt und mit einem 400er Sandpapier darüber. Warum 400er? Erstens, weil gröberes das Plastik zu sehr beschädigen würde.



Es sieht unsauber aus, aber ist sehr sehr glatt. Super simpel, klasse Giessarbeit von Meng, und der Preis wird immer gerechtfertigter. Was mich aber stört ist das die Aushölungs-Abdeckungen der Kanonen einzeln kommen. Fein eingraviert, passen sie zwar aber decken die Spalten nicht ab.

Was wiederum erfreulich ist, sind die fein gegossenen Bolzen der Flügel, womit ich mich auf weitere Produkte der Firma Meng freuen werde, nachdem ich das Flugzeug fertig habe!
»BaronVonDerpington« hat folgendes Bild angehängt:
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